Bereitet dir dein Wunsch zu gedeihen manchmal ein schlechtes Gewissen?

Bereitet dir dein Wunsch zu gedeihen manchmal ein schlechtes Gewissen?

„Bereitet dir dein Wunsch zu gedeihen auch manchmal ein schlechtes Gewissen?“ – für manche mag die Frage unsinnig klingen, doch für andere ist es die Realität.

Wenn du zu den Menschen gehörst, die ihre eigenen Wünsche unterdrücken, weil sie egoistisch scheinen und zu viel vom Leben verlangen, dann ist das eigentlich ein gutes Zeichen.

Die Ursache für dein schlechtes Gewissen

Wenn dich im Hinblick auf die aktuelle Lage der Welt – auf all die Armut, den Hunger, die Kriege, die Not – dein Gewissen plagt und du deinen Wunsch nach Erfolg und Erfüllung als zu anspruchsvoll empfindest, dann hast du wahrscheinlich einfach nur ein großes und mitfühlendes Herz.

Dieses schlechte Gewissen bedeutet nichts anderes, als dass dein ethisches Wertegefühl intakt ist und dir das Leid anderer Menschen nicht gleichgültig ist. An dieser wertvollen, menschlichen Eigenschaft solltest du nichts ändern.

Aber, dass deine Ethik mit deinem Wunsch nach einem erfüllten Leben kollidiert und du dich deswegen immer zurücknimmst und auf die Erfüllung deiner Bedürfnisse verzichtest – das ist das Ergebnis falscher Glaubenssätze und unbewusster, limitierender Überzeugungen, von denen du dich nach diesem Video verabschieden wirst.
Ich werde etwas mit dir teilen, was dich erstaunen wird und deine ambivalenten Gefühle auflösen wird.

Dieses schlechte Gewissen bedeutet nichts anderes, als dass dein ethisches Wertegefühl intakt ist und dir das Leid anderer Menschen nicht gleichgültig ist. An dieser wertvollen, menschlichen Eigenschaft solltest du nichts ändern.

Was dir deine Zerrissenheit über dich sagt

Ambivalente Gefühle – insbesondere auf deine Wünsche bezogen – sind wie eine angezogene Handbremse, mit der du vergeblich versuchst, von der Stelle zu kommen.

Du träumst von La Dolce Vita, von Shoppingtouren in Mailand, von Sonnenuntergängen in der Côte d’Azur, vom Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool im Eigenheim…

Aber dann denkst du an die Millionen von Menschen, die in bitterer Armut leben und gerade einmal eine Schale Reis am Tag haben. Und dann schüttelst du den Kopf und sagst dir selbst, dass du lieber dankbar sein solltest, dass du jeden Tag drei Mahlzeiten zu dir nehmen kannst und ein Dach über dem Kopf hast.

Oder du träumst vom eigenen Online-Business und dem großen Durchbruch. Über Nacht prasselt das Geld auf dein Konto, deine Kunden reißen dir dein Produkt aus der Hand und bedanken sich mit Lobgesang…

Aber dann siehst du, wie sich all deine Mitmenschen im Hamsterrad abstrampeln – wie in einer unsichtbaren Matrix gefangen. Und du denkst dir: „Wer bin ich denn schon, dass ich auf ein erfüllteres Leben hoffe, als es meine Mitmenschen haben. Warum sollte ich frei und erfüllt leben, während alle anderen im Hamsterrad gefangen sind?“

Wenn du solche oder ähnliche Gedanken unterhältst, dann erzeugt das eine Zerrissenheit. Du verlierst dadurch Kraft, weil du dich und deine Wünsche verleugnest. Diese Zerrissenheit zeigt dir aber, dass deine Träume noch am Leben sind und dass du sie noch nicht aufgegeben hast und einfach zu einem weiteren Rädchen im System geworden bist.

Bevor wir nun aber zu der Analogie kommen, die dir die Schuppen von den Augen fallen lässt – lass uns deine Zerrissenheit, deine ambivalenten Gefühle etwas näher betrachten.

Ambivalente Gefühle – insbesondere auf deine Wünsche bezogen – sind wie eine angezogene Handbremse, mit der du vergeblich versuchst, von der Stelle zu kommen.

Was hinter deinen materiellen Wünschen wirklich steckt

Sind deine Wünsche wirklich so egoistisch und materialistisch, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint?

Hinter dem Wunsch nach Reisen, steckt nichts als der Wunsch nach Veränderung, nach etwas Neuem.

Das zentrale Nervensystem benötigt Veränderungen und neue Reize, um optimal zu funktionieren und sich anzupassen. Durch neue Erfahrungen verändert das zentrale Nervensystem seine Struktur und erzeugt neue synaptische Verbindungen, was die kognitiven Fähigkeiten intakt hält.

Weiterhin ist Reisen auch ein Abstandnehmen von unseren alltäglichen Belastungen und Problemen. In unserer gewohnten Umgebung neigen wir vermehrt dazu, unsere gewohnten Gedanken zu denken und immer wieder die gleichen Probleme im Kopf zu wälzen. Neue Umgebungen durchbrechen diese Gewohnheit und können neue Sichtweisen fördern.

Außerdem profitiert auch die Hormonproduktion, sowie viele weiteren essenziellen Körperfunktionen von dem frischen Wind und der Entspannung vom Alltag.

Aber es geht noch weiter: Hinter dem Wunsch nach teurer Kleidung steckt oft der Wunsch, das Selbstwertgefühl zu stärken. Hinter dem Wunsch nach einem eigenen Wellnessbereich steckt nichts weiter als der Wunsch, sich maximal zu erholen, sich in seiner Haut so richtig wohlzufühlen und gesund zu sein – und dieses Wohlbefinden für sich maximal zugänglich zu machen. Ohne Terminstress und ohne Störenfriede.

Hinter dem Wunsch nach einem erfolgreichen Online-Business, das im Schlaf Geld generiert, steckt oft nichts anderes als die Sehnsucht nach totaler Freiheit.

Wir sehen also, materielle Wünsche sind in Wahrheit emotionale Bedürfnisse und diese werden nicht selten im Hintergrund angetrieben durch die Bedürfnisse des Körpers, des Nervensystems und des endokrinen Systems (Hormonbalance).

Wie falsche Glaubenssätze Ambivalenz erzeugen und Wünsche sabotieren

Ambivalente Gefühle, bzw. Zerrissenheit, entstehen in diesem Zusammenhang dann, wenn unsere ethischen Vorstellungen sehr hoch sind, wir aber noch nicht geschafft haben, eine Brücke zwischen unseren Wünschen und dieser hohen Ethik zu bauen.

Falsche Glaubenssätze und Überzeugungen stehen diesem Brückenbau im Wege. Diese falschen Glaubenssätze und Überzeugungen haben wir oftmals in unserer Kindheit entwickelt, in jedem Fall aber von unserer Umwelt übernommen.

Es können Glaubenssätze und Überzeugungen sein, die wir von unseren Eltern immer wieder gehört haben. Ein ganz typischer Glaubenssatz, der Menschen mit hohen ethischen und moralischen Werten arm hält, ist: „Geld und Erfolg verderben den Charakter“.

Wer größeren Wert auf einen guten Charakter als auf Reichtum und Erfolg legt, wird zwangsläufig auf Reichtum und Erfolg verzichten und sich für Ersteres entscheiden, sofern er den Glaubenssatz nicht bewusst demontiert. Der natürliche Wunsch nach finanzieller Freiheit wird auf diese Weise sabotiert.

Es ist aber auch möglich, dass wir diesen Glaubenssatz nicht (nur) gehört, sondern aus einer Erfahrung oder einer Beobachtung heraus selbst geschlussfolgert haben. Das kann passieren, wenn wir beispielsweise in frühen Jahren hautnah erleben, wie der sonst so nette und etwas schüchterne Cousin plötzlich zum arroganten Draufgänger wird, nachdem er einen 6er im Lotto landet.

Manchmal beobachtet man diese Entwicklung auch bei Stars, die man von ihren zartesten Anfängen an kennt.

Wie man einen falschen Glaubenssatz demontiert

Um so einen Glaubenssatz nun zu entkräften, muss man ihn demontieren und durch einen anderen Glaubenssatz ersetzen. In diesem konkreten Fall können wir sagen: „Geld und Erfolg verderben den Charakter nicht – Geld und Erfolg offenbaren den Charakter.“

Um dies zu bekräftigen, suchen wir uns Beispiele von Menschen, die trotz Geld und Erfolg demütig und großherzig geblieben sind. Da es solche Menschen gibt, muss der ursprüngliche Glaubenssatz also falsch sein, da er nicht auf alle Menschen zutrifft. Richtig ist, dass Geld und Erfolg den wahren Charakter offenbaren.

Dieses Prinzip funktioniert mit jedem falschen Glaubenssatz: ausfindig machen – demontieren – ersetzen.

Warum dein Wunsch nach Gedeihen ein nobler Wunsch ist

Sich bewusst zu machen, dass materielle Wünsche in Wahrheit emotionale Bedürfnisse sind und dass diese zum größten Teil durch die Bedürfnisse des Körpers, des Nervensystems und des endokrinen Systems angetrieben werden, ist der erste wichtige Schritt, um mit ambivalenten Gefühlen ins Reine zu kommen. Zu wissen, wie man seine falschen Glaubenssätze erkennt, demontiert und ersetzt, ist der nächste Schritt.

Nun kommen wir aber zu der besagten Analogie, die für mich persönlich alles geändert hat: Sie hat mir deutlich gemacht, welch hoher Sinn im Wunsch nach Gedeihen liegt.

Es ist die Analogie des Baumes, der Früchte trägt. Mit dem Gedeihen und dem Tragen der Früchte erfüllt der Baum seine Bestimmung: die Frucht ist aber nicht für den Baum selbst, sondern für die anderen.

Er nährt die anderen, versorgt sie mit Vitaminen und Ballaststoffen. Und dabei verbreitet er seinen Samen für die nächste Generation. Ebenso ist es mit dem Menschen, der im Leben gedeiht: die Früchte seiner Arbeit, seiner Entscheidungen und seiner Taten sind nicht nur für ihn selbst – sie sind für die anderen! Für die Eltern mit der mageren Rente, die man nun unterstützen kann. Für die Kinder, die es leichter haben sollen. Für die Armen und die Hungernden, für all die Menschen im Hamsterrad, die von selbst keinen Ausweg finden.

Mit dem Gedeihen und dem Tragen der Früchte erfüllt der Baum seine Bestimmung: die Frucht ist aber nicht für den Baum selbst, sondern für die anderen!

Sag deinem schlechten Gewissen "Leb wohl!"

Der Wunsch zu Gedeihen – der Traum von einem erfüllten Leben – ist also zutiefst natürlich und menschlich. Es ist der Zustand, in dem wir den anderen wirklich geben können, ohne dabei selbst zugrunde zu gehen. Denn du kannst andere Kelche nicht mit einem leeren Kelch auffüllen. Und jeder der diesen Weg geht, ist dem Nächsten ein Leuchtturm. Jeder, der es geschafft hat, trotz Widerstand im Inneren und Äußeren, im Leben wie ein Baum zu gedeihen und auf allen Ebenen Früchte zu tragen, ist ein Wegbereiter für die anderen. Und darin liegt der wahre Sinn unseres Wunsches. Jeder, der den Zustand des wahren Gedeihens erreicht hat, wird automatisch mit einem neuen Bedürfnis erfüllt: dem Bedürfnis, anderen zu helfen.

Materielle Fülle stellt dabei lediglich einen äußeren Anreiz und eine sichtbare Manifestation innerer Erfüllung dar, so lange wir unser Herz nicht übermäßig an das Materielle hängen und habgierig und geizig werden. Die Konsequenz wäre dann wieder innere Leere, wie wir sie oft bei finanziell erfolgreichen, aber unerfüllten Menschen beobachten können.

Deshalb ist es eine heimtückische Täuschung, zu glauben, es wäre selbstlos und ethisch, den Wunsch nach Gedeihen und Erfüllung aufzugeben, nur weil andere Menschen in irgendeiner Form des Mangels gefangen sind.

Du kannst also deine Handbremse jetzt lösen und deinem mit gutem Gewissen „Leb wohl!“ sagen, denn die Früchte deiner Thriving Era werden ein Geschenk an die ganze Welt sein.