Leila Hormozi: „The Psychology of Making Money“ - dieses Video öffnet dir die Augen
In ihrem aufschlussreichen Video „The Psychology of Making Money“ spricht Leila Hormozi über die psychologische Seite des Geldverdienens. Sie erklärt, warum viele Menschen trotz harter Arbeit nicht finanziell erfolgreich werden, und welche Denk- und Verhaltensweisen erfolgreiche Unternehmer von allen anderen unterscheiden. In ihrem Video teilt sie persönliche Geschichten, schwierige Einsichten und praktische Tools, die ihr geholfen haben, ihr Einkommen vom Mindestlohn auf Multi-Millionen zu erhöhen.
Wir haben das 19-minütige Video für dich transkribiert, übersetzt und den Inhalt übersichtlich strukturiert und klar formuliert. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse des Videos ausgearbeitet und Leila’s Übungen hervorgehoben – damit du direkt beginnen kannst, die wertvollen Erkennstnisse aus Leila’s Video für dich umzusetzen.
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Aber zunächst: Wer ist Leila Hormozi?
Leila Hormozi ist eine amerikanische Unternehmerin, Investorin und eine einflussreiche Social-Media-Persönlichkeit, die sich einen Namen im Aufbau und Skalieren von Unternehmen gemacht hat. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Alex Hormozi – ebenfalls erfolgreicher Unternehmer, Bestsellerautor von „$100M Money Models“ und Mitgründer von Acquisition.com – hat sie mehrere Unternehmen aufgebaut, die heute für hohe Umsätze im neun- bis zehnstelligen Bereich stehen. Während Alex vor allem für Marketing, Angebote und Geschäftsmodelle bekannt ist, gilt Leila als Expertin für Teamaufbau und Leadership. Ihr Name steht für Exzellenz im operativen Geschäft.
In der Online-Business-Welt genießen beide einen sehr hohen Status, weil sie ihre Strategien öffentlich teilen und seltene Einblicke in echte Skalierungsprozesse geben. Leila ist insbesondere dafür bekannt, komplexe Themen wie Finanz- und Unternehmenspsychologie, Führung und Persönlichkeitsentwicklung auf ihre klare, direkte und schnörkellose Art zu erklären.
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Einführung: Der wichtigste Unterschied zwischen armen und reichen Menschen
Die wichtigste Fähigkeit, die arme von reichen Menschen unterscheidet, ist nicht Intelligenz oder Glück. Es ist die Fähigkeit, die Psychologie des Geldes zu meistern. Leila Hormozi selbst war früher 45 Kilo übergewichtig, pleite, wurde sechs Mal verhaftet – und später baute sie Unternehmen im Wert von hunderten Millionen Dollar auf. Sie selbst sieht den Grund allein darin, dass sie aufgehört hatte, ihr Leben von ihrem „Pleite-Mindset“ bestimmen zu lassen.
Wenn du also echten Wohlstand aufbauen willst, musst du die folgenden sechs limitierenden Glaubenssätze loswerden, die dich arm halten:
Limitierender Glaubenssatz #01
DAS GELD-SKRIPT
Der erste limitierende Glaubenssatz – oder das System aus Glaubenssätzen – das dich arm hält, ist das, was Leila Hormozi das „Geld-Skript“ nennt.
Jede finanzielle Entscheidung, die du triffst – welchen Job du annimmst, wie viel du verlangst, wie schuldig du dich fühlst, wenn du einen bestimmten Betrag ausgibst – all das wird von einem unbewussten Skript gesteuert, das du höchstwahrscheinlich nicht einmal selbst geschrieben hast. Und das ist wissenschaftlich belegt.
Finanzpsychologen sprechen von vier Arten von Geld-Skripten, die das finanzielle Verhalten vorhersagen. Diese Skripte werden bereits in der Kindheit gebildet, bevor du überhaupt verstehst, was Geld ist.
Überlege dir, welches davon am ehesten auf dich zutrifft.
01 Money Avoiding Script
Der Geldvermeider
Der erste Typ ist der Geldvermeider. Diese Menschen glauben, dass Geld schlecht ist und dass sie es nicht verdienen. Sie sabotieren ihren eigenen Erfolg. Sie arbeiten häufig in helfenden Berufen mit geringer Bezahlung und fühlen sich schuldig dabei, überhaupt Geld haben zu wollen.
Wenn du Sätze gehört hast wie „Reiche Leute sind gierig“ oder „Geld ist die Wurzel allen Übels“, dann hast du vermutlich dieses Skript.
02 Money Worship Script
Der Geldanbeter
Auf der anderen Seite gibt es die Geldanbeter. Wenn du ein Geldanbeter bist, glaubst du, dass Geld all deine Probleme lösen und dich glücklich machen wird. Du jagst dem Geld obsessiv nach, fühlst dich aber nie, als hättest du genug. Du hortest. Du stellst Arbeit über Beziehungen und glaubst immer, dass „noch ein bisschen mehr“ dich glücklich machen wird – „Ich muss eine Million verdienen… Nein, zehn… Nein, hundert Millionen.“
03 Money Status Script
Geld = Status
Dann gibt es das Status-Skript. Diese Menschen knüpfen ihren Selbstwert an ihr Vermögen. Sie geben zu viel aus, um ihren Status zu zeigen, verheimlichen ihre Finanzen sogar vor ihrem Partner und werden ängstlich, wenn andere wohlhabender sind. Diese Menschen schauen auf den Garten ihres Nachbarn und denken sich: „Ich muss unbedingt einen besseren Garten haben als mein Nachbar.“
Die Forschung zeigt: Menschen mit diesem Skript sind unglücklicher und haben ein geringeres Selbstwertgefühl – weil sie sich ständig vergleichen.
04 Money Vigilance Script
Geld-Wachsamkeit
Der letzte Typ sind die Wachsamkeits-Menschen. Sie sparen chronisch, leben weit unter ihren Möglichkeiten, haben aber ständig Angst um ihre finanzielle Zukunft. Sie sind meist sehr geheimnisvoll, wenn es um Geld geht. Sie fühlen sich nie sicher – selbst wenn sie mehr als genug haben.
Welcher Typ bist du am ehesten?
Überlege dir nun, welches dieser vier Skripte am stärksten auf dich zutrifft. Vielleicht bist du eine Mischung, aber eines wird meist dominieren.
Was manche nicht denken würden – Leila selbst war jahrelang der wachsame Typ. Selbst als sie ein Nettovermögen von 100 Millionen Dollar hatte, wollte sie nicht mehr als ein paar wenige Millionen für ein Haus ausgeben. Drei Jahre lang hat sie nur gemietet und kein Haus gekauft – aus purer Angst, nicht genug zu haben. Ein altes Muster, das sie in ihr späteres Leben mitgeschleppt hatte und das ihr nicht mehr diente, erklärt sie im Video.
Sie erklärt weiterhin, wie sie dieses alte Muster ganz bewusst bricht: „Wenn mein Gehirn sagt „Gib weniger aus“, dann gebe ich absichtlich mehr aus. Nicht aus Luxus – sondern um meinem Gehirn klarzumachen: ‚Du hast keine Kontrolle. Das ist irrational. Ich entscheide das selbst.“
Übung für dich
- Schreibe deine früheste Erinnerung an Geld auf.
- Was sagten deine Eltern über Geld? Wie verhielten sie sich?
Vielleicht waren es Sätze wie: „Geld wächst nicht auf Bäumen“ oder „Sei dankbar für das, was du hast“ oder „Reiche Menschen sind gierig“. Das ist höchstwahrscheinlich dein Geld-Skript. Sobald du es siehst, kannst du beginnen, es neu zu schreiben.
Zum Beispiel:
„Geld ist ein Werkzeug, das mir Freiheit ermöglicht und mir erlaubt, anderen zu helfen.“
Wenn du dein inneres Skript änderst, folgen die äußeren Ergebnisse.
Limitierender Glaubenssatz #02
DEINE WOHLSTANDS OBERGRENZE
Der nächste Glaubenssatz ist deine „Gelddecke“ (auf Englisch: money ceiling) bzw. deine „Wohlstandsobergrenze“ – eine sehr mächtige, innere Begrenzung.
Und so funktioniert die Wohlstandsobergrenze:
Du sabotierst Chancen, wenn sie größer sind als das Bild, das du von dir selbst hast. Wenn du dich als jemand siehst, der nur 50.000 € verdient, wirst du eine Chance für 200.000 € unbewusst abblocken. Denn dein Selbstbild ist wie ein Thermostat, das auf einen maximalen Betrag eingestellt ist. Allein die Vorstellung, soviel Geld zu verdienen wird in deinem Nervensystem Unsicherheit und Angst auslösen und jede große Chance sabotieren.
Wenn du mal 100.000 € verdienst, dein Selbstbild aber eigentlich auf 80.000 € eingestellt ist, wirst du so handeln, dass du wieder auf 80.000 € fällst. Wenn du 150.000 € verdienst, gibst du die zusätzlichen 50.000 € wahrscheinlich aus oder verlierst sie in irgendeiner Weise, um wieder auf dein „Normalniveau“ zurückzukehren.
Wenn dein Glaubenssatz lautet: „Ich bin jemand, der für Geld kämpfen muss“ – dann findest du immer Wege, um kämpfen zu müssen.
Wenn du jedoch sagst: „Ich bin jemand, der Wohlstand erschafft und verwaltet, und ich kann jederzeit mehr Wohlstand erschaffen“– dann entscheidest und handelst du automatisch danach.
Übung für dich
Schreibe diesen Satz auf:
„Ich bin die Art von Person, die…“
Ergänze diesen Satz ehrlich. Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt.
Dann ziehe einen Strich und schreibe:
„Ich bin die Art von Person, die mit Leichtigkeit Vermögen aufbaut und verwaltet.“
Du musst es noch nicht fühlen. Du musst nur aufhören, dich davon abgestossen zu fühlen.
Je öfter du es anschaust, desto mehr wächst dein Selbstbild – und dein Einkommen wird folgen.
Limitierender Glaubenssatz #03
DU KAUFST VERBINDLICHKEITEN STATT VERMÖGENSWERTE
DU KAUFST VERBINDLICH-KEITEN STATT VERMÖGENS-WERTE
Viele Menschen bleiben arm, weil sie denken, sie sollten Verbindlichkeiten kaufen – oder sie wissen nicht einmal, was der Unterschied ist.
Robert Kiyosaki (Autor von „Rich Dad Poor Dad“) sagt:
„Die Reichen kaufen Vermögenswerte. Die Mittelschicht kauft Verbindlichkeiten – und denkt, es seien Vermögenswerte.“
Es ist ganz einfach:
⦁ Ein Vermögenswert bringt Geld in deine Tasche
⦁ Eine Verbindlichkeit nimmt Geld aus deiner Tasche
Die meisten Menschen verbringen ihr Leben damit, Verbindlichkeiten zu kaufen – und fragen sich, warum sie nicht vorankommen.
Hier die typischen Beispiele:
| Anschaffung | Vermögenswert vs. Verbindlichkeit? |
|---|---|
| Auto | Verbindlichkeit |
| Haus, in dem du wohnst | Verbindlichkeit |
| Kurs, der dir eine neue Fähigkeit beibringt | Vermögenswert |
| Mietobjekt | Vermögenswert |
| Designer-Handtasche | Verbindlichkeit |
| Business-Equipment (wenn genutzt) | Vermögenswert |
Selbst Geld, das nur auf der Bank rumliegt, ist – aufgrund der Inflation – langfristig eine Verbindlichkeit.
Die richtige Frage ist also nicht:
„Kann ich mir das leisten?“
sondern:
„Wird es mir etwas zurückzahlen?“
Übung für dich
Sieh dir deine letzten 10 Anschaffungen an. Schreibe nun daneben: Vermögenswert oder Verbindlichkeit. Sei ehrlich dabei.
Beim nächsten Kauf frage dich:
„Bringt mir das langfristig neues Geld in die Tasche – oder nimmt es nur welches heraus?“
Limitierender Glaubenssatz #04
DAS MANGEL-MINDSET
Mangeldenken macht dich buchstäblich dümmer – im neurologischen Sinne. Du handelst entweder aus Mangel oder aus Fülle.
Mangeldenken sagt:
„Es gibt nie genug. Ich muss festhalten. Wenn andere mehr haben, habe ich weniger.“
So hat unser Gehirn vor tausend Jahren gedacht – als es noch einen tatsächlichen Mangel an Nahrung und einen täglichen Kampf ums Überleben gab.
Heute ist Geld jedoch kein endliches Gut.
Wenn du in Mangel denkst:
- schrumpft deine Denkkapazität
- du kannst nicht langfristig planen
- du triffst schlechtere Entscheidungen
- du klammerst dich an das, was du hast
- du investierst nicht
- du siehst Chancen als Bedrohungen
Ein Fülledenken sagt hingegen:
- es gibt immer mehr zu schaffen
- ich kann investieren
- ich kann geben
- Chancen sind überall
Für Leila begann der Wandel, als sie dies verstand:
Geld ist erneuerbar.
Chancen, Beziehungen, Fähigkeiten – sie alle wachsen.
Sie engagierte einen Coach für 40.000 $ im Monat – als sie und ihr Ehemann gerade mal 50.000 $ im Monat verdienten. Ihr Mangeldenken schrie: „Du gehst pleite!“ – ihr Fülledenken aber sagte: „Du wirst nächsten Monat mehr verdienen.“
Dieser Coach ermöglichte Leila später, ein Unternehmen für zig Millionen Dollar zu verkaufen.
Übung für dich
Ersetze „Ich kann mir das nicht leisten“ durch:
„Wie könnte ich mir das leisten?“
Sobald du aufhörst, deine Möglichkeiten von vornherein einzuschränken und stattdessen anfängst, Fragen aus Fülle zu stellen, steigt auch die Qualität deiner Entscheidungen.
Limitierender Glaubenssatz #05
ANGST VOR VERLUST
Studien von Kahneman und Tversky zeigen:
Der Schmerz, 100 € zu verlieren, ist psychologisch doppelt so stark wie die Freude, 100 € zu gewinnen.
Deshalb…
- halten Leute verlustreiche Aktien zu lange
- bleiben sie in schlechten Jobs
- bleiben sie in schlechten Beziehungen
- verhandeln sie keine Gehälter
- investieren sie nicht
Leila erzählt, sie blieb zwei Jahre zu lange in einem Job – aus Angst, etwas zu verlieren. Dabei verlor sie viel mehr durch das Bleiben: Geld, Gesundheit, Lebensqualität.
Das Gehirn will grundsätzlich das behalten, was es bereits hat – statt das zu verfolgen, was möglich wäre. Dadurch gehen Chancen auf Wachstum verloren.
Übung für dich
Lerne, Verluste als Schulgeld zu sehen.
Verlierst du 50.000 €? Dann sage dir:
„Ich habe 50.000 € für eine Ausbildung bezahlt, die mir Millionen bringen wird.“
Diese Umdeutung beendet den inneren Drama-Zyklus.
Limitierender Glaubenssatz #06
ZEIT VERSCHWENDEN, UM GELD ZU SPAREN
ZEIT VER-SCHWENDEN, UM GELD ZU SPAREN
Die letzte limitierende Überzeugung ist der sogenannte Zeit-Falle-Glaubenssatz:
Die meisten Menschen verbringen ihr ganzes Leben damit, Geld zu sparen – und hindern sich dadurch daran, Geld zu verdienen.
Denn:
⦁ Geld vermehrt sich
⦁ Zeit aber nicht!
Wenn deine Fähigeiten 100 € pro Stunde wert sind, kostet dich jede Tätigkeit unter 100 € pro Stunde Geld.
Zum Beispiel: 2 Stunden Putzen statt 50 € zu zahlen? Du hast 150 € verloren, nicht 50 € gespart!
Reiche Menschen kaufen sich Zeit zurück: Assistenten, Haushaltshilfe, Essenslieferungen. Nicht aus Faulheit – sondern aus Intelligenz.
Leila stellte ihren ersten Assistenten ein, als sie es sich eigentlich nicht leisten konnte. Und das war der Wendepunkt.
Übung für dich
1. Berechne deinen Stundenlohn:
Einkommen pro Jahr ÷ 2.000 Arbeitsstunden.
2. Analysiere deine Woche:
Welche Aufgaben liegen unter deinem Wert?
3. Eliminiere, delegiere oder automatisiere sie.
Je mehr Zeit du „freikaufst“, desto schneller wächst dein Wohlstand.
Ein Praxistipp zum Abschluss:
Wähle eine einzige dieser Veränderungen aus, von der du glaubst, dass sie dir diese Woche den größten Fortschritt bringt – und übe sie täglich.
Kleiner Bonus:
Leila Hormozi’s „Must-Reads“ für alle, die persönlich, beruflich und finanziell wachsen und unaufhaltsam werden wollen:
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